Fragen an die Vergangenheit

Wie haben Menschen ,,früher’’ gedacht und gelebt? Welche Unterschiede, aber auch Gemeinsamkeiten zu heute gibt es? Wo können wir etwas aus der Geschichte lernen?

Um diese Fragen beantworten zu können, sind wir oft auf die Ergebnisse von Historikern (Geschichtsforschern) angewiesen, die ihre Erkenntnisse veröffentlicht haben, unter anderem auch in unseren Schulbüchern.

Wer sich selbst auf die Suche macht, kann aber auch auf Schritt und Tritt auf historische Orte stoßen, zum Beispiel die mittelalterliche Marksburg bei Braubach am Rhein bei einer Wanderung.

Besonders lebendig und greifbar wird Geschichte, wenn man mit Menschen ins Gespräch kommt, die etwas aus ihrem Leben erzählen können. Ebenso, wenn man beim Betrachten alter Familienfotos feststellt, dass es Traditionen gibt, die von Generation zu Generation erhalten bleiben. So ist zum Beispiel schon der Großvater am Einschulungstag feierlich mit einer Schultüte fotografiert worden!

Vielleicht habt auch ihr alte Briefe, Fotos, Münzen oder Gegenstände zu Hause, die Fragen aufwerfen. Geschichte lädt immer wieder dazu ein, durch Quellen und Gespräche lebendig zu werden!

Svenja Kupper

Einblicke in unseren Unterricht

„Gebt niemals auf, etwas zu lernen“ – Zeitzeugenbegegnung mit Herrn Rudolf Müller

An der Tafel steht sein Name – in Sütterlin geschrieben. Schon dieser Moment schlägt eine Brücke in eine andere Zeit. Geboren 1931 in Neuwied-Irlich, gehört Herr Müller zu den letzten Zeitzeugen, die aus eigener Erfahrung vom Zweiten Weltkrieg und der schwierigen Nachkriegszeit berichten können.

Archivisch für Anfänger – Besuch im Landeshauptarchiv Koblenz

Im Rahmen des Geschichtsunterrichts und anlässlich des Demokratietags unternahmen wir -  die Schülerinnen und Schüler der Klasse 8a sowie der Leistungskurs Geschichte (11) -  zusammen mit Frau Schäfer und Frau Kupper eine Exkursion in das Landeshauptarchiv Koblenz.

Zeitzeugengespräch mit Frau Henriette Kretz – eine Stimme für die Kinder, die nicht überlebt haben

Andächtig still lauschten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 – 12, zu Gast in der Aula des RWG, Frau Henriette Kretz, die ihre Geschichte erzählte, die Geschichte eines zum ,,Tode verurteilten Kindes”.

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