Poetry Slam

Am 19.6.2017 besuchten wir mit unserem Deutsch-Grundkurs unter der Leitung von Frau Grünhäuser die „Deichstadt Dichterschlacht“, den in Neuwied monatlich stattfindenden Poetry Slam. Nachdem wir uns zunächst bei einem gemeinsamen Abendessen gestärkt hatten, machten wir uns auf den Weg in die Kulturkuppel Neuwied.

Wie immer war der Raum des Poetry Slams bis auf den letzten Platz belegt. Für den letzten Slam vor der Sommerpause waren sechs  sowohl neue als auch bekannte Poeten nach Neuwied gekommen, um uns ihre selbstgeschriebenen Texte vorzutragen. Die Stimmung vor der ersten Runde war locker und alle freuten sich auf das, was sie erwartete. Dieses Mal kämpften Jesko Habert, Sarah Wilbert, Erik Leichter, Isabelle Klaes, Juston Buße und Sven Hensel um die heiß begehrte Publikumstüte und einen rosa Flamingo mit Hut.

Als der erste Poet die Bühne betrat, wurde alles still und Spannung erfüllte den Raum. Alle sechs trugen ihren ersten Text vor, doch trotz ihrer tollen Darbietungen schafften es Sarah Wilbert mit ihrem Text über Liebe in der Gesellschaft und Juston Buße mit „Und wie ikke romantisch bin, aber hallo“ leider nicht in die nächste Runde. In guter Manier des Poetry Slams wurden sie mit tosendem Applaus verabschiedet und nach einer Pause startete dann die zweite Runde. Erneut waren alle im Publikum erwartungsvoll eingestellt und hörten den Poeten genau zu.

Ins Finale zogen schließlich Sven Hensel aus dem Ruhrgebiet und Isabelle Klaes  aus Bad Honnef ein. Beide Poeten konnten das Publikum von Anfang bis Ende in ihren Bann ziehen und auch ihre letzten Texte waren so gut, dass es zu einem Unentschieden kam und beide sich den ersten Platz teilten. Gegen 22.00 Uhr endete somit der Abend, und wie nach jeder „Deichstadt Dichterschlacht“ herrschte im Publikum allgemeine Begeisterung über das Talent der Poeten.

Katharina Lay