Internationale JuniorScienceOlympiade (IJSO) 2017

Sechs Schülerinnen und Schüler der Klassen 5b (Isolde Frei, Sofia Pries und Alexander Weinberger), 6b (Adrian Kamali), 6c (Maikl Reiswich) und 9c (Sonja Kowallek) haben erfolgreich an der diesjährigen IJSO teilgenommen und konnten heute ihre Urkunden in Empfang nehmen.

Dieser Wettbewerb wird jährlich vom Institut für Pädagogik der Naturwissenschaften (IPN) in Kiel veranstaltet. Er wendet sich an Schülerinnen und Schüler, die sich allgemein für Naturwissenschaften interessieren, da er die Fachgebiete Chemie, Physik und Biologie umfasst.  Die erste Runde besteht aus einer Hausaufgabenrunde, bei der sowohl experimentelle als auch theoretische Aufgaben beantwortet werden müssen. Die erfolgreichsten Schülerinnen und Schüler dürfen dann an der Quiz- Runde teilnehmen, bevor es zu einer dritten Runde und den Auswahlseminaren an Hochschulen kommt.

Das diesjährige Thema war: In der Klebewerkstatt - Bärenstark. Es mussten drei Aufgaben gelöst werden. Bei Aufgabe 1 ging es um die Haftwirkung verschiedener Stoffe. In einem Experiment wurde diese mithilfe von Objektträgern bei Leitungswasser, Öl und Honig überprüft. Man musste auch herausfinden, wieso eine Kreuzspinne zwar Insekten in einem Netz aus Fäden fängt, aber nicht selbst hängen bleibt.

Im zweiten Experiment wurden selbst Klebestifte hergestellt, indem man jeweils zu 4g Kartoffelstärke unterschiedliche Mengen an geraspelter Kernseife dazugab sowie immer 15 ml Wasser. Das ganze wurde dann im Wasserbad auf 80 Grad Celsius erhitzt und herausgenommen, sobald es begann einzudicken. Nach dem Erkalten wurden Klebeproben durchgeführt.

In der letzten Aufgabe ging es darum, in einem Härtest selbst hergestellte Kleber wie Gelatine-, Gummibären-, Zuckerkleber und Quarkleim auf ihre Klebefähigkeit zu überprüfen. Mit einem Papierschneidegerät wurden 40 Pappstreifen geschnitten und mit den verschiedenen Klebern zu Ringen  zusammen geklebt und mit Wäscheklammern während der Trocknungszeit fixiert. Anschließend konnte dann die Belastbarkeit der so hergestellten Ringe mit wiederum selbst hergestellten Massestücken wie z.B ein Säckchen mit Kartoffeln überprüft werden.

Insgesamt haben sich etwa 4500 Juniorforscher in Deutschland an dieser ersten Runde beteiligt. Isolde Frei, Sofia Pries, Alexander Weinberger, Adrian Kamali und Maikl Reiswich sind alle in der Orientierungsstufe und Mitglieder der Knobel- und Experimentier-AG.  Sie haben an der ersten Runde teilgenommen und alle beachtliche Ergebnisse erzielt. Dies ist besonders deshalb lobend zu erwähnen, da bei diesem Wettbewerb keine Abstufung der Aufgaben nach dem Alter erfolgt, sondern auch 11-jährige die gleichen Aufgaben wie 15-jährige lösen müssen.

Etwa ein Viertel der Teilnehmer hat es geschafft, zur zweiten Runde, der Quizrunde, zugelassen zu werden. Insbesondere hat dies Sonja Kowallek (Klasse 9c) erreicht. Wir wünschen ihr weiterhin viel Erfolg beim Wettbeweerb,

Herzlichen Glückwunsch allen Teilnehmern zu ihrem Erfolg!

 

Barbara Schütt-Kerber