Besuch aus Südfrankreich

Donnerstag, 23.3.17

Halb sieben am Abend. Nach einem im Zug und auf Bahnhöfen verbrachten Tag sind sie da: 11 junge Franzosen und ihre beiden Lehrerinnen, die wir vor knapp vier Monaten in Südfrankreich besucht und kennen gelernt hatten Für eine Woche würden wir nun Gastgeber sein und ihnen bei uns Land und Leute näher bringen wollen. Französisch-deutsche Begrüßungsszenen mit In-die-Arme-Fallen und faire la bise. Und schon ist jeder unterwegs zu seiner Gastfamilie…

 

Freitag, 24.3.17

Kennenlernen der Schule und der Stadt Neuwied

 

D'abord, les Français ont visité le lycée pendant que les Allemands avaient cours. Il est vraiment différent que le notre. Par la suite nous avons fait un rallye, tous ensemble, dans Neuwied, pour en découvrir un peu plus sur l'histoire, de leur ville et ses bâtiments. Nous étions partis dans différents groupes, de quatre ou cinq personnes. Moi je suis parti avec ma corres et deux autres. En chemin nous avons croisé un homme qui avait l'air d'être en colère contre nous ( à ce moment-là, nous étions devant le bâtiment pour les femmes enceintes ). Quand on a remarqué qu'il a cru, qu'on était là pour demander de l'aide, on ne pouvait plus arrêter de rire :) . Nous  sommes arrivées premières avec une demi-heure d'avance, pendant le temps restant nous avons donc décidé de rester dans le lycée... Un autre groupe nous a rejoint après avoir fini et nous avons joué aux cartes. Après, on a passé les après-midi dans les familles d'accueil. Ma correspondante et moi sommes allées à son cours de danse, où on a aussi rencontré d’autres paires, avant que sa mère soit venue nous chercher pour rentrer à la maison. Nous avons passé l'après-midi à parler et à nous promener dans son petit village jusqu'au soir.
 

Samstag 25.03.17

Am Samstag trafen sich einige von uns in Koblenz, um gemeinsam den ganzen Tag dort zu verbringen. Kurz vor eins waren alle da und wir begannen als eine große Gruppe durch Koblenz zu laufen. Wir fielen besonders wegen der gutgelaunten Franzosen auf, die munter und laut auf Französisch sprachen. Doch diese gute Laune hielt nicht so lange an, weil eine gewisse Person ihr Portemonnaie verloren hatte. Panik brach aus und die Lehrer eilten herbei. Die gewisse Person fuhr mit Madame Güde zur Polizei während die anderen in der Stadt essen gingen. Nach dem leckeren italienischen Essen kam die gewisse Person zurück und wir konnten endlich entspannt shoppen gehen. Danach zeigten wir den Franzosen das wunderschöne Deutsche Eck, wo wir einige Zeit verbrachten. Mit lauter Musik und jeder Menge Spaß verging der Abend sehr schnell. Wir tanzten, aßen Eis (obwohl es sehr kalt war) und sprachen über verschiedene Themen.

Das nennt man einen gelungenen Austausch!

P.S: Das verlorene Portemonnaie wurde einige Tage später im Bus aufgefunden.

 

Sonntag, 26.3.17

Wir haben den Tag bei wunderschönem Frühlingswetter in Köln verbracht. Am Rhein, auf den Brücken, in der Stadt, überall waren Unmengen von Leuten unterwegs, die das gute Wetter genossen. Wir sahen uns die Stadt von oben an (Blick vom LVR-Turm) und den Dom von innen, bevor wir in einem bekannten Brauhaus essen waren. Bei einem anschließenden Eis konnten wir auch das gute Wetter genießen.

Je suis allé à Köln (Cologne). J'ai visité la cathédrale. On m'a raconté la légende de Cologne selon laquelle  la nuit, des nains faisaient les travaux et un jour ils ont disparus. Je suis monté au-dessus d'un bâtiment pour admirer la vue. J'ai mangé chez Früh qui est une grande brasserie. Après, j'ai mangé deux glaces et je suis rentré à la maison.

J'ai finis ma compétition à 17h à Toulouse, puis je suis vite allé m'enregistrer départ à 19h. Après 2h d'avion je suis arrivé à Frankfurt à 21h et j'ai récuperé ma valise vers 21h30. Ma correspondente m'a accueilli avec sa maman.

Glücklicherweise erkannten wir uns sofort. Da wir beide hungrig waren, machten wir uns auf die Suche nach einem McDonalds. Scheinbar endlos irrten wir in diesem riesigen Flughafen herum, doch wir fanden nichts. Schließlich beschlossen wir, auf dem Nachhauseweg unterwegs anzuhalten, da ich mir sicher war, auf dem Hinweg einen McDonalds gesehen zu haben. Nach einer halben Stunde überwog der Hunger jedoch, sodass wir uns Sandwichs kauften. UM 23 Uhr kamen wir endlich sehr müde in Neuwied an.

 

Montag, 27.3.17

Besuch der Marksburg in Braubach

 

Dienstag, 28.3.17

Wie auch am Vortag schon, ging es in der ersten Stunde mit dem Unterricht los. Über Geschichte, Französisch und Physik, alles war dabei.

Danach machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Bahnhof, um nach Trier zu fahren. Nach der zweistündigen Fahrt, erwartete uns in Trier schon unsere in eine Toga gekleidete Gruppenführerin.  Unter der häufigen Erwähnung des Jahres „soixante-Käse“ (gemeint war soixante-quinze 75) erkundeten wir das alte Trier. Von der Porta Nigra, über den Dom und die Basilika zu den Kaiserthermen; viele römische Monumente waren dabei. 

Nach der Führung gingen einige shoppen und andere spielten in den Kaiserthermen verstecken, bis um 16 Uhr wieder alle an der Porta Nigra eintrafen, um zurück nach Hause zu fahren. 

Müde aber glücklich gingen nach dem langen Tag alle nach Hause.

 

 

Mittwoch, 29.3.17

Besuch im Haus der Geschichte in Bonn

Stadtrallye Bonn

 

Donnerstag, 30.3.17

Nach der gestrigen Ausstellung in Bonn mit dem Titel „Die Deutschen und ihre Autos“ sollte es heute darum gehen, dieses Thema aufzugreifen und selbst kleine Filme zu drehen, in denen die unterschiedlichen Einstellungen von Deutschen und Franzosen zu ihren Autos zur Sprache kamen. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten waren im Verlauf des Vormittags alle Gruppen in oder um die Schule mit Filmaufnahmen und später mit dem Zusammenstellen des Films beschäftigt. Sprachliche Hindernisse waren hierbei viel schneller überwunden, als man anfangs befürchtet hatte.

 

Freitag, 31.3.17

Der morgendliche Abschied war geprägt von der Herzlichkeit der gemeinsam verbrachten Woche. Diese war viel zu schnell vergangen, und der ein oder andere Franzose zögerte, wirklich in den Zug einzusteigen. Und so hörte man schon von ersten Planungen, sich in den Sommerferien wiederzusehen.  Merci et à bientôt!

             

Texte der Austauschteilnehmer